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Impulse und Zeichen für den Frieden

Eine Friedensandacht gegen den Krieg in der Ukraine

Von Charlotte Weißenberger (März 2022)

Mahnwachen, Friedensgebe­te, An­ti-Kriegs-Demonstratio­nen und viele ähnliche Aktionen finden derzeit in ganz Deutschland statt, bei denen die Menschen ihre Hoff­nung auf ein Ende des Kriegs in der Ukraine zum Ausdruck bringen. Auch in Kriftel war man sich einig, dass es in Solidarität mit der Ukraine eine sol­che Veranstal­tung geben sollte, zusätzlich zu den bereits organisier­ten Spendenaktio­nen und dem Hilfs­transport nach Po­len, von wo aus die Spenden an Geflüch­tete aus der Ukraine verteilt werden sollten.

  • Foto: Peter Schilling
  • Foto: Peter Schilling
  • Foto: Peter Schilling
  • Foto: Carmen Schneider
  • Foto: Carmen Schneider
  • Foto: Peter Schilling
  • Foto: Carmen Schneider
  • Foto: Carmen Schneider
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  • Foto: Peter Schilling

Ge­mein­sam mit den Konfir­mand:in­nen Sophie Walter, Caroline Weth, Emma Höhn, Vivien Großmann, Max Feußner und vom Kindergot­tesdienst-Team Char­lotte Weißenber­ger orga­ni­sierte Pfarrer Rasmus Betram die Aus­ge­stal­tung dieser Veranstaltung.

Als Katja Gorol zu Beginn der An­dacht ihre Friedensversion von Leonard Cohens „Halleluja“ anstimmte, blie­ben bereits das erste Mal nicht alle Augen trocken, während in der an­schlie­ßenden Schweigeminute das Lau­tes­te der eigene Herz­schlag war. Be­gleitet von Katja Gorols „Ave Maria“ wurde das Friedens­zeichen aus Teelich­tern auf der Ukrai­nischen Flagge ent­zündet. Anschlie­ßend berichtete Bür­germeister Christian Seitz vom Transport der in Kriftel ge­spendeten Hilfsgüter in die Polnische Part­nerstadt Piława Gór­na, wo es zu herzzer­rei­ßen­den Szenen mit aus der Ukraine geflo­henen Men­schen kam. Vor dem Impuls zum Frieden von Pfarrer Bertram sangen die Anwesenden gemeinsam mit Katja Gorol unter Begleitung von Kristel Neitsov-Mauer die deutsche Version von „Blowing in the Wind“.

„Frieden nicht ohne die Russen“

Bei seinen Impulsen zum Frieden eröffnete Pfarrer Bertram der Zuhörer­schaft einen Blick auf das Weltgeschehen aus einer etwas anderen Per­spektive und endete mit dem Fazit: Einen Frieden kann es nur gemeinsam mit den Russen geben, nicht ohne sie, und wir alle wünschen uns Frieden für die Ukraine.

Nach den Redebeiträgen wurden die Anwesenden zum Mitmachen aufgefor­dert, indem sie ihre Gedanken, Ge­betsanliegen und Wünsche mittels Han­dy auf einer interaktiven Abstimmungsplattform eintragen sollten, welche zeit-gleich an die Kirchenwand projiziert erschienen. In die anschließenden Gebe­te wurden die Anliegen der Anwesenden miteingeschlossen. Nach Vater­unser und Segen endete die Andacht mit Gänsehaut-Feeling bei verdunkeltem Kirchraum und mit geschwenkten Handylichtern zur gemeinsam ge­sun­genen Friedensversion von „Der Mond ist aufgegangen“.

Aus dem Auferstehungs-Mosaik 1/2022

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